Ende April hatten wir bei besten Bedingungen die Soja gesät.
Weil aber der angekündigte Regen lange ausgeblieben ist und es ausserdem fast zwei Wochen ungewöhnlich kalt gewesen ist, keimten die Samen leider erst mit viel Verzögerung und auch sehr ungleichmässig. Deshalb konnte auch noch nicht gehackt werden und das unerwünschte Beikraut hat sich in den letzten Tagen dafür breit gemacht.
In dieser Situation ist es leider fast aussichtslos, den Soja-Pflänzchen noch zum Durchbruch zu verhelfen, weil das Unkraut ihnen von Anfang an keine Chance lässt. Deshalb habe ich mich entschlossen, nocheinmal „reinen Tisch“ zu machen und einen zweiten Versuch zu starten.
Mit der Kreiselegge wird deshalb der ganze Bewuchs eingearbeitet und damit vernichtet. Dadurch entsteht eine ideales „sauberes“ Saatbett für den Neustart.
Unter der Oberfläche ist noch genügend Feuchtigkeit vorhanden, sodass die Saatkörner schön in die feuchte Erde eingebettt werden können und dank der aktuellen heissen Temperaturen ideale Keimbedingungen haben.
Und bereits nach zwei Tagen sind die ehemals runden, erbsenförmigen Samen aufgequollen und kurz davor, Keimlinge zu bilden!
Diesmal sollte es also klappen und schon in ein paar Tagen müssten die Saatreihen sichtbar sein. Beste Aussichten, dass die Sojapflanzen jetzt einen guten Vorsprung auf das Unkraut hat und wir mit den Begleitmassnahmen Striegeln und Hacken einen schönen Bestand etablieren können… 🙂





